Allgemein

Rezept: Romanesco zubereiten

Romanesco ist der „kleine feine Bruder“ vom Blumenkohl.

Ich mag daran, dass er

  • nicht so intensiv nach Kohl schmeckt
  • etwas mehr Biss hat
  • gut zu verarbeiten ist
  • viiiiel gesünder ist als Blumenkohl. Er hat deutlich mehr Provitamin A, Vitamin C und Karotin …

Du brauchst:

  • 1 Kopf Romanesco (ich kaufe ihn auf dem Markt oder im Bio-Supermarkt)
  • Ein großes und ein kleines Gemüsemesser
  • Einen Topf mit Wasser, so groß, dass idealerweise alle Romanesco-Röschen nebeneinander schwimmen können 😉
  • Ausreichend Salz, das dürfen ruhig zwei Esslöffel sein, je nach Wassermenge auch mehr
  • Evtl. etwas Öl (Sonnenblumenöl, Sesamöl oder Nussöl) und Butter, nach Geschmack auch ein Esslöffelchen Sherry oder einen Nusslikör oder Noily Brat, alles je nach Geschmack und Lust und Laune.
  • Pfeffer nach Laune, evtl. eine Bio-Zitrone zum Abrieb
  • Einen großen Sieb zum Abgießen wie z.B. auch bei Nudeln
  • Eine kleine Gabel oder einen Küchenspieß/ Küchennadel zum testen, wann der Romanesco fertig ist.

Wichtig: Wie immer bereitest du alles vor und hast alles griffbereit neben dem Herd auf deiner Arbeitsfläche stehen!

Zubereitung:

Zuerst schneidet ihr mit einem großen Messer den Strunk ab, entfernt die Blätter und schneidet den „Stamm“ und Strunk aus. Die einzelnen Röschen sitzen jetzt relativ locker und können vorsichtig und mit Hilfe eines kleinen Gemüsemessers abgetrennt werden. Die Röschen sehen aus wie kleine Tannenzapfen.

Das Wasser könnt ihr in der Zwischenzeit mit dem Salz zusammen zum Kochen bringen.

Romanesco_klein_III
Währenddessen schneidet ihr von den einzelnen Röschen den kleinen Strunk soweit ab, dass die Röschen eben nicht auseinanderfallen.
Romanesco_klein_IV

Ihr habt dann wie gesagt tannzapfenähnliche kleine Röschen.

Nun gebt ihr diese in das kochende Wasser und schaltet die Temperatur soweit zurück, dass die Romanesco-Röschen vor sich hinziehen ohne zu kochen.
Romanesco_klein_VIhr solltet nun ab und an eine herausfischen und nachsehen, ob ihr sie ohne großen Widerstand mit einer Küchennadel oder einer kleinen Gabel anstechen könnt. AUF KEINEN FALL ZULANGE KOCHEN, sonst fallen die Röschen auseinander und ihr habt schlimmstenfalls einen einzigen Gemüsebatz (dann könnt ihr immer noch eine Gemüsesuppe daraus machen 😉

Kommt ihr gut durch oder bestehen sie den Bisstest, dann gießt ihr die Röschen im Spülbecken in den bereitstehenden Sieb ab und SCHRECKT SIE MIT EISKALTEM WASSER AB. Nun gut abtropfen lassen.

Fünf Minuten vor dem Servieren erhitzt ihr eine Pfanne und gebt etwas Öl oder Butter hinein und schwenkt die Röschen kurz darin. Mir selbst ist Butter am Liebsten, weil es ein toller Geschmackträger ist und den Romanesco geschmacklich abrundet. Ich gebe dann gerne ganz nach Geschmack noch etwas Salz oder Pfeffer hinzu, evtl. etwas abgeriebene Zitronenschale und ein Esslöffelchen Nusslikör oder Nussöl. Der Romanesco schmeckt damit etwas spannender!

Dazu ein Schweinefilet oder ein Steak 🙂 Für Vegetarier ist es eine wunderbare Ergänzung zu Bandnudeln oder ein nicht alltäglicher Bestandteil eines Gemüsetellers.

Viel Spaß und Guten Appetit!
Signatur_Bild
Euer „man at home“

Robert

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