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Schweinefilet-Medaillons mit Champignon- und Pfeffersauce

Ein etwas aufwendigeres Gericht, dass Mann aber hinbekommen sollte …

Lies zuerst meine Tipps für das Anbraten von Schweinefilet-Medaillons und mein Rezept für Romanesco-Gemüse! Dann ist alles ganz einfach!

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Schweinefilet in Scheiben

 

Das Schweinefilet schneidest du in ca. 3 cm dicke Scheiben (Medaillons) und legst sie bereit.

 

 

RomanescoDas Romanesco-Gemüse kannst du als Erstes kochen und fertigvorbereiten. In diesem Fall ruhig etwas früher aus dem Wasser nehmen, denn du musst das fertige Gemüse warm halten bis du die Medaillons vom Schwein gemacht hast.

Stell dir für das Romanesco-Gemüse eine Schüssel und zum Anrichten Teller entsprechend der Anzahl der Esser im Ofen warm (Warmhaltefunktion oder Ober-Unterhitze bei 70°C). Tipp dazu hier!

Bevor du nun dein Romanesco-Gemüse machst, stell dir alles bereit, was du für die Medaillons und Sauce benötigst. 

Das Rezept ist für zwei Personen, wenn du mehr bekochst, nimm entsprechend mehr Lebensmittel und Gewürze.

Du brauchst (für 2 Personen): 

  • „Werkzeug“ und Zutaten gemäß Romanesco-Rezept.
  • Für die Medaillons ein großes Fleischmesser. Die Medaillons kannst du schon aus dem Filet schneiden … ca. 3 cm dicke Scheiben, siehe oben …
  • 300 – 350 g Schweinefilet am Stück, natürlich vom Metzger aus regionaler Aufzucht, weil es besser schmeckt und glückliche Schweine auch Menschen glücklicher werden lassen …
  • ca. 8 – 10 größere Champignons
  • 1 Glas eingelegten grünen Pfeffer (Supermarkt, Feinkostkonserven)
  • einen Becher Sahne, 200 g. Nehmt die Bio-Natursahne! Ihr werdet sehen, dass die Sahne weniger wässrig und mehr rahmig ist.
  • eine große halbe Tasse Gemüsebrühe (nimm die aus dem Biomarkt) oder trockenen Weißwein, den man auch trinken kann (also keine Billig-Plörre!) …
  • Einen Bratenwender
  • einen Esslöffel
  • einen kleinen Handquirl/ Schneebesen
  • Salz, Pfeffer
  • zwei Esslöffel Öl zum Anbraten. Ich nehme meist Olivenöl oder ein Sonnenblumenöl. Etwas Butter, einen Esslöffel.

So geht’s weiter:

Wenn du alles hergerichtet und griffbereit hast, entfernst du von den Champignons den Fuß. Den kannst du einfach abbrechen, so dass du nur noch den Kopf des Champignons hast. Pilze Champion1_150.JPGwerden NIE NIE NIE gewaschen! Nimm einen Küchenpinsel oder ein Stück Küchentuch und mache die Champignonköpfe vorsichtig sauber, sofern sie z.B. voll Erde sind. Bei unseren gezüchteten Kulturchampignons ist das kaum noch der Fall. Außerdem schadet ein bisserl Erde nicht 😉  Dann schneidest du die Champions in ca. 2 mm dünne Scheibchen.Champions2_150.JPG

So, nun hast du alles vorbereitet. 

Damit du nicht in Stress kommst, kochst du jetzt zuerst das Romanesco-Gemüse, schwenkst es in Butter in der Pfanne und stellst es in der Servierschüssel im Ofen bei 70° C warm.

Randbemerkung: Wer gut kochen kann und alles im Griff hat, macht das Romanesco-Gemüse und die Champignon-Pfeffersauce parallel 😉 Aber lasst euch Zeit, es eilt nicht und ihr ärgert euch grün und blau, wenn was schief geht.

Nun nimmst du eine nicht zu kleine Pfanne und gibst GANZ WENIG ÖL oder Butter hinein. Ich finde Butter geschmacklich spannender. Eigentlich braucht es für die Champignons gar kein Öl oder Fett, aber die Pfanne möchte das …  Schön erhitzen, ohne dass es raucht und anbrennt und dann die Champignonscheibchen dazugeben. Bei zu wenig Hitze wässern die Champignons aus! Also trau dich! Du bratest nun die Champignons bei zweidrittel der Heizleistung deiner Herdplatte kräftig an. Dabei darfst du ab und zu vorsichtig rühren und wenden. Wenn die Champignons ein bisschen Farbe bekommen haben, gibst du Salz und gemahlenen Pfeffer und einen Teelöffel des grünen Pfeffers dazu. Kurz durchrühren, dann mit der Sahne ablöschen. Die Sahne lässt du jetzt einmal aufkochen und schaltest dann zurück auf etwas unter mittlere Temperatur, dann auf niedrige Temperatur, damit dir die Sahne-Sauce nicht überkocht … Köcheln lassen, bis die Sahne auf die ein Drittel bis Hälfte reduziert ist. Du solltest jetzt eine sahnige Konsistenz haben. Jetzt kannst du den optischen und geschmacklichen Vorteil der Bio-Rahmsahne erkennen 🙂 Nun gibst du soviel Brühe dazu, wie du brauchst um die Soße NACH DEINEM EMPFINDEN soßig zu haben. ICH mag sie eher sämig. Du kannst später immer noch Brühe nachschütten, also vorsichtig sein, sonst habst du keine Sauce sondern eine Suppe. Wer die Sauce cremiger (sämiger) will, der gibt wenig Brühe dazu und umgekehrt. Bei geringer Hitze weiterköcheln lassen bis kurz vor dem Servieren, ggf. Deckel auf die Pfanne.  Ich gebe gerne noch einen Schuss trockenen Sherry dazu. Geht aber auch ohne Alkohol.

Nun machst du etwas Öl in einer Pfanne heiß und brätst die Schweinemedaillons auf der ersten Seite an. Siehe dazu meine Anleitung für’s Anbraten von Schweine-Medaillons .

Schweinefilet_Pfeffer_150Kurz bevor du die Medaillons wendest gibst du einen Teelöffel grünen Pfeffer aus dem Glas dazu und ein kleines Stück Butter. Dann wendest du die Medaillons, sobald sie „schwitzen“. Lass sie nun auf der zweiten Seite die gleiche Zeit fertig braten. Dabei gießt du mit dem Löffel etwas von dem Butter in der Pfanne und dem grünen Pfeffer über die Medaillons. Abschließend noch eine geringe Menge Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer mit der Pfeffermühle darüber.

Dann richtest du auf dem vorgewärmten Teller jeweils ein paar Löffel von den Champignons mit Rahm-Pfeffersauce an, legst die Schweine-Medaillons darüber, garnierst sie mit dem grünen Pfeffer aus der Pfanne  und gibst ein paar Löffel von dem Romanesco-Gemüse dazu.  Das restliche Gemüse stellt du in der vorgewärmten Schüssel aus dem Ofen mit auf den Tisch.

Ich serviere dazu gerne auch ein paar Scheiben von meinem selbst gemachten Brot.

Viel Spaß und Guten Appetit!

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dein/ euer

„man at home“
Robert

 

 

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