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Marmorkuchen / Eierlikörkuchen

DSC02773_webEin Marmor- oder Eierlikörkuchen (oder Schokoladenkuchen …. egal, was du in den Teig gibst!) ist die schnelle Rührteigkuchen-Lösung … und günstiger und tausendmal besser als der gekaufte vom Bäcker oder gar noch der abgepackte aus dem Supermarkt (geht gar nicht!). Zum Teig herstellen brauchst du nur ein paar Minuten! 

Das Grundrezept für Rührteig findest du auch hier!

Welche Geschmackszutaten du in den Rührteig gibst ist an sich egal: Wir machen heute mal einen Eierlikör oder Marmorkuchen. ICH mische auch beides gerne zu einem Eierlikör-Marmorkuchen.

Ich mache gerne eine kleine Kastenform, weil der Kuchen dann in einem Zwei-Personen-Haushalt immer frisch ist . Der Kuchen ist ja auch in ein paar Minuten angerührt und somit schnell nachgemacht …

Für einen großen Guglhupf oder eine große Kastenform brauchst du in der Regel 500 g Mehl und entsprechend mehr Zutaten.  Nimm einfach die doppelte Menge der unten genannten Zutaten!


Du brauchst

  • 1 Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Quirlen
  • Teigschaber oder Teigkarte
  • Backpinsel
  • Kuchenform (Kastenform, Guglhupf-Form)

Die Zutaten für einen kleinen Guglhupf oder eine kleine Kastenform (halbe Menge):

  • 2 Eier
  • 150 g Margarine oder Butter + etwas Butter für die Backform
  • 1 Prise Salz
  • 130 g Zucker
  • Einen Teelöffel Vanillezucker (ich nehme einen groben Vanillezucker mit echter Bourbon-Vanille nicht die aus dem Papiertütchen 😉 )
  • 250 g Mehl (405 oder 550) + etwas Mehl für die Backform
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • bis zu 100 ml Milch
  • 1/8 Liter Eierlikör
  • Wenn du einen Marmorkuchen machen möchtest: 3 Esslöffel Kakaopulver (Backkakao)
  • ggf. kleiner Topf mit Wasser für Glasur

Deine Teigmenge soll vor dem Backen etwa 2/3 der Backform füllen. Gib nicht zu viel Teig in  die Backform, denn der Teig geht auf und läuft sonst über …

So geht’s:

Zuerst fettest du mithilfe des Backpinsels und mit etwas Butter oder Margarine die komplette Backform sorgfältig ein. Nun gibst du etwas Mehl dazu und verteilst es durch schütteln und kippen der Form über die gesamte gefettete Fläche = “Backform mehlieren”. Die Form kannst du nun beiseite stellen.

Den Herd auf 190°C vorheizen.

Nun gibst du in die Rührschüssel die Margarine oder die Butter. Mit dem Handrührgerät schlägst du jetzt bei mittlerer Stufe die Margarine/ Butter kurz schaumig, bis sie Spitzen zieht. Das dauert nur ein paar Sekunden.

Nun rührst du auf drei oder viermal den Zucker und den Vanillezucker unter.

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Jetzt gibst du das Ei/ die Eier nach und nach dazu und rührst sie kurz unter, bis der Teig glatt ist. Nicht länger als 20 Sekunden pro Ei. Du sollst kein Rührei produzieren, sondern einen gleichmäßigen, zähfließenden Teig.

In das Mehl gibst du nun das Backpulver und mischt es mit einem Löffel unter.

DSC02754Nun in kleinen Dosen das Mehl in die Rührschüssel dazugeben und abwechselnd mit etwas Flüssigkeit (Milch, Eierlikör) unterrühren. Bei einem reinen Eierlikörkuchen zuerst den kompletten Eierlikör unterrühren. Mittlere Stufe des Handrührgeräts verwenden und zügig unterrühren. Kakao gebe ich erst später dazu! Wenn du zu lange rührst, wird der Teig zäh; das wollen wir hier nicht! Immer erst alles unterrühren, bevor du die nächste Zutatendosis dazugibst. 

Wenn du einen Eierlikörkuchen machst, gibst du nun den kompletten Teig in die Backform. 

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Marmorkuchen: Hier gebe ich nun einen Teil des Teigs in die Backform, dann gebe ich dem zweiten Teil Kakao dazu, rühre diesen unter und gebe dann den dunklen Teig auf den hellen in die Backform. Dann wird mit einem Messer, Löffel oder Gabel der Teig etwas durchgezogen, so dass in der Backform die Marmorstruktur entsteht. 

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Bedenke, dass die Backform nur zu 2/3 befüllt sein sollte, weil der Kuchen noch hochgeht! 

Dann ab in den Ofen damit. Für die kleine Menge gilt nun eine Backzeit von 40 -50 Minuten. Nach der Halbzeit nach deinem Kuchen sehen, damit er nicht zu dunkel wird. Ggf. mit einer Alufolie zudecken. Für eine große Form mit 500 g Mehl und entsprechend mehr Zutaten hast du eine Backzeit von 1 – 1 1/4 Stunden.

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Mit einem Schaschlikholzspießchen oder einem Zahnstocher testest du, ob dein Kuchen durch ist: Nach dem Einstechen und wieder herausziehen in der Mitte des Kuchens darf kein Teig am Holzstäbchen haften. 

Wenn du ein Bratenthermometer hast, dann sollte die Kerntemperatur deines Kuchens 83 – 85°C haben. Dann ist er sicher fertig. 

 

Abschlussarbeiten:
Den fertigen Kuchen lässt du in der Form kurz abkühlen und stürzt ihn dann auf ein Gitter. Nach dem kompletten Abkühlen kannst du ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuvertüre verzieren oder komplett mit Kuvertüre/ Glasur bestreichen.

Die Kuvertüre dazu machst du in einem Wasserbad warm, in dem du ein kleines Metallschüsselchen oder eine Stielkasserolle in eine große Schüssel mit Wasser stellst oder eine Fertigglasur verwendest, die bereits in einem „Töpfchen“ ist, das du nur noch in heißes Wasser stellen brauchst. Geh da nach Anleitung auf dem Produkt vor. Zum Auftragen legst du am besten Küchen- oder Zeitungspapier unter das Gitter mit dem Kuchen, damit du später nicht die Glasur vom Tisch kratzen musst 😉 und verwendest einen Backpinsel.

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Kuchen und Glasur mit Ruhe kalt und hart werden lassen.

Viel Spaß und Guten Appetit!

Euer/ dein

Signatur_Bild
„man at home“

Robert

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