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man at home.blog wird überarbeitet … oder: Warum das Rad NICHT neu erfunden wird!

Liebe Follower, liebe Leser von manathome.blog, 

in den nächsten Tagen wird manathome.blog immer wieder und vielleicht über einen längeren Zeitraum nicht erreichbar sein. Es war und ist an der Zeit, den ursprünglichen Gedanken eines „Blogs (nicht nur) für Hausmänner“ zu überdenken. Nicht zuletzt die Fülle an Arbeit, die hinter einem Blog steckt und einen Gefahr laufen lässt, sich (und andere) damit zu überfordern – fast jede/-r die/der bloggt kennt das – macht es notwendig, manathome.blog neu zu sortieren und als „Webazine“ in neuer Optik und mit neuem „Konzept“ weiterzuführen. Denn es war nie das Ziel, mit dem x-ten Food-Blog „das Rad neu zu erfinden … Es folgt also eine unruhige online/offline- und Überarbeitungsphase. Wie es dazu kam und warum …

Das Rad neu erfinden, habe ich mir gedacht, ist wohl immer noch eine Option, falls es gar nicht anders geht, und mich auf den Weg in diverse Radgeschäfte gemacht, um festzustellen, dass es da wohl nichts mehr zu erfinden gibt. Außer vielleicht die Kombination von „sehr gut“ und „mit meinem Geldbeutel vereinbar“. Aber es musste ein Rad her. Also wurde ein Rad gekauft, eigentlich sogar zwei, weil meine Frau auch ein neues Rad brauchte. Und eigentlich sogar vier, weil jeder auch noch ein Faltrad brauchen wollte, um sich künftig den Weg mit dem Auto in Innenstädte zu sparen und sich in fremden Städten schneller und unkompliziert und umweltfreundlich bewegen zu können. Also in Würzburg oder Avignon oder so außerhalb der Altstadt umsonst parken und ein paar hundert Meter radeln … wenn ihr versteht, was ich meine. Nicht wegen der Parkgebühren, sondern wegen der Mobilität und Flexibilität und wegen der Umwelt bzw. der besseren Luft in den Innenstädten und wegen der eigenen Nerven, die immer Rand eines Zusammenbruchs sind, wenn man sich im Innenstadt-Berufsverkehr mit zunehmend durchgeknallten Mitverkehrsteilnehmern im Auto-Innenstadt-Straßen-Kampf herumschlagen muss. Außerdem nimmt man ab dabei. Also beim Radfahren. Und die Nervenstärke nimmt zu. Vorausgesetzt man wird nicht von einem aggressiven Mitradler oder Autofahrer erlegt und es sind genügend Radwege da. Wir gehen jetzt die Planung von Stadtbesichtigungen anders an. U-Bahn usw.  brauchen wir nicht mehr. Wir fahren mit dem Auto soweit es geht und entfalten dann die weitere Mobilität. Sogar Hotels und Restaurants werden nach „Erreichbarkeit mit Fahrrad“ und nicht mehr nach „Erreichbarkeit zu Fuß“ oder gar Qualität ausgesucht;-) Eigentlich interessiert das, was ich da erzähle aber wohl gar niemanden und nur MIR brauch ich es ja nicht zu erzählen, weil ich es ja ohnehin weiß, was ich erzähle … Über Falträdern in einem fortschrittlichen, urbanen Lebensumfeld und Haushalt schreibe ich in einem gesonderten Beitrag, wenn ich genügend Erfahrung damit gesammelt habe. Nach gefühlt 10 Kilometern Fahrleistung ist es dazu noch zu früh.

Fragliches

„Jetzt komm endlich zum Punkt!“ sagt der Kleine vom Eisdielen-Tisch nebenan, der mir beim Tippen über die Schulter schaut und der das Gelabere der Großen in den Blogs nicht mehr ertragen kann. „Musst DU auch noch unsinnigen Text produzieren? Das machen doch schon die anderen.“  –  „Oberlehrer“ maule ich und tippe weiter …

Also der Grund, warum ich bis hierher gut 300 Wörter getippt habe ist eigentlich ein anderer.
 Aber ich brauche ja einen Aufhänger …

Mit dem Radkauf und dem Wissen, das ich ja eigentlich schon hatte, dass es das Rad nicht neu zu erfinden braucht, hat sich die Erkenntnis eingestellt, WARUM ich seit neun Wochen abzüglich Urlaubszeit – im Urlaub arbeite ich nicht, nicht mal für meinen Blog – und Hitzetage, an denen ich ebenfalls unnötig anstrengendes Tippen auf Tastaturen verweigere, EINFACH KEINE LUST HABE, mit dem Fotoapparat  in der Küche zu stehen, beim Boden putzen eine Cam mitlaufen zu lassen oder IRGENDJEMANDEN mit einem in STUNDEN erstellten Blog-Beitrag zu erklären, wie man das Wasser nicht anbrennen lässt.

Die Umschau in den Radgeschäften der kleineren und größeren Städte in der Region und die Recherche im Internet, um mich über Hersteller, Ausstattung, „Cityrad“-, „MTB“, „Trekkingrad“ oder „Hollandrad“ zu informieren, glich dem Blick in meinen Blog und in mein Mail-Postfach. Die Parallelen zu dem Angebot in den Radgeschäften, bei den Herstellern, Verkäufern und Mitradlern bzw. künftigen Mitradlern, die Assoziationen …  ganz eindeutig … Jeden Tag unzählige neue Rezepte von unzählig vielen Bloggern, von denen es alle gut meinen, viele auch gut können (also das mit dem Kochen im Speziellen), manche gar nicht … How ever: Es hat sich die Erkenntnis eingestellt, dass es völlig unsinnig (für mich) und einen großen Teil meiner Follower ist, wenn ich jeden Tag mit viel Mühe und auch für Anfänger in der Küche und im Haushalt (egal ob Mann oder Frau) Dinge erkläre, die von anderen z.B. in einem dreizeiligen Rezept, dass dann beim Nachkochen nicht ansatzweise funktioniert, ohnehin in unendlich vielen Versionen schon gepostet wurden. Ausnahmen bestätigen die Regel. JEDEN oder jeden zweiten Tag einen Küchen- und/ oder Haushaltstipp, ein Rezept, einen Glossenbeitrag … das geht einfach nicht. Und das gegenseitige „Like“-Klicken, „Follower“ haschen und und und … bewegt sich – und das muss jeder, der bloggt, eingestehen – im (geschlossenen) Kreise zumeist einer in sich fast schon geschlossenen Szene, die ohnehin in leicht abgewandelter Form zur Selbstdarstellung und Befriedigung des Blogger-Erfolgs durch „Likes“ und „Follower“ immer wieder und immer wieder und immer wieder das Gleiche … Fazit: Es macht also keinen Sinn, den gefühlt eine Millionsten Food-Blog zu betreiben. Und ALLE interessanten Bereiche rund ums Haus in einem Ein-Mann-Blog nebenberuflich abzudecken ist unmöglich, weil dazu Zeit und Mittel und vor allem auch die Möglichkeiten fehlen und zu vielfältig sind. Vom für Hausfrauen und Hausmänner umsetzbaren Alltagsrezept bis zum UNABHÄNGIGEN Test und der Vorstellung von Küchen- und Haushaltsgeräten, DIY-Tipps für den Haushalt, Garten und Garage und Radlkeller, dazu noch die Themen, an denen kein verantwortungsvoller Haushalts-Manager vorbeikommt wie z.B. Immobilien, Renovierung, Umwelt und Energie, Sport, Freizeit, Kids und Partner … das geht einfach nicht!

Nun soll mein Blog aber NICHT MIR einen Nutzen bringen (Geld damit verdienen muss nicht sein, ich lebe ja nicht vom Bloggen!), sondern sich weiterverbreiten und – so steht es geschrieben in meinem Blog! – Tipps und Hilfestellung vom Hausmann für den Hausmann (und die Hausfrau!) sein, es soll gezielt der, der finden möchte auch finden.

Wie gesagt sind die Themen so vielfältig, dass ich das – ohne rund um die Uhr irgendwas zu werkeln  – gar nicht alleine bewältigen kann. Darum MUSS der manathome.blog sich verändern. 

Ich habe daher beschlossen, meinen Blog „umzubauen“. Hin zu einem „redaktionellen Angebot“, in dem ich aus all den spannenden Dingen, die ich entdecke, die für mich als Hausmann (und für Hausfrau- und Hausmann-Follower meines Blogs) interessant und wichtig sind. Ergänzt um EIGENE Beiträge, die ich über die Küche hinaus viel breiter aufstellen möchte, mit vielen Links auf tolle Rezepte und Tipps anderer Blogger, die meiner Meinung nach unbedingt lesenswert und nachahmenswert sind, die von mir getestet und für gut befunden wurden. Viel mehr Themen rund um Haus, Garten, Freizeit und Mobilität, Leben und Lebensgestaltung in der Stadt und auf Land sollen künftig (per Link) vorgestellt werden. Und viel mehr Produkttests, denn davon profitiert der Leser wirklich! „Fertigprodukte“ und „gekaufte Bewertungen von Produkten“ wird es auch künftig nicht geben.

manathome.blog ist und bleibt ein Blog vom Hausmann für Hausmänner und Hausfrauen, von mir privat und unabhängig neben und in Verbindung und mit der Erfahrung meiner anderen (beruflichen) Interessen u.a. als als Gitarrenlehrer und Makler betrieben. Weiterhin alles – wie in einer guten Küche – handgemacht und hoffentlich hochwertig.

Allerdings: Das Design wird sich ändern. Hin zu einem „Webazine“. Die Umstellung wird ein bisschen dauern. Und dann wird der Blog dank eurem Interesse auch wieder aktiver und täglich mit News, Beiträgen und interessanten Links auch von und auf andere Blogs, die mich begeistern, versehen sein. Hoffentlich bleibt mir dann auch noch genügend Zeit für einen mehr oder weniger regelmäßigen redaktionellen Beitrag in Form einer Glosse/ Kolumne, in aller Kürze und natürlich nie ganz ernst gemeint …

Ich bitte euch also um etwas Geduld in der Umstellungszeit, weil im Sommer immer alles etwas länger dauert, und hoffe, dass ihr auch künftig so interessiert und rege bei manathome.blog vorbeischaut!

Euer

rms_balkon_sepia_150h
„man at home“

Robert

11 replies »

    • Keine Sorge, Werner/“Mosi“, der Blog bleibt … auch die bisherigen Inhalte und auch künftig wird es nur ein bisserl anders aussehen … aber inhaltlich bunter werden! Dann wird es auch für die Leser spannender (und für mich auch, weil ich mich nicht dauernd selbst ausbremse/ ausbremsen muss 😉 ). Bleib mir treu 😉 Bist gerne willkommen und gesehen. Ich hab mir deinen Blog angeschaut: Gefällt mir gut! Schön, dass du den manathome.blog gefunden hast. Grüße nach Niederbayern! Robert

      Gefällt 3 Personen

    • Wenn es dir bei der Suche nach einem Fahrrad hilft … es sind ein „Urban-Bike“ (was es alles gibt!) Kalkhoff Jubilee, ein Raleigh Devon sowie zwei Adler-Falträder (aus Kostengründen hier die günstigste Variante, die es in der Faltradwelt gibt) geworden 😉 Ich bin auch gespannt …

      Gefällt 1 Person

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