Der „man at home“/ Über mich

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Ich bin Robert aus Augsburg. Geboren bin ich 1968 in München. Ich bin verheiratet und kinderlos. Und ich bin Migrant: Von Oberbayern nach Schwaben, in eine der ältestens deutschen Städte verschlagen.

Ich koche gerne, fast jeden Tag und wohl auch ganz gut, sagt man (und meine Schwiegermutter und Mutter haben bisher auch alles gegessen, was ich gekocht habe).

„G’lernt isch g’lernt“ wie der Schwabe sagt und dazu kommt natürlich noch Erfahrung und Spaß. Wobei ich am liebsten alleine koche und mich freue, wenn meine Frau „assistiert“ 😉  Und das macht sie ECHT GUT! 

Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zum Staatlich geprüften Kinderpfleger und Hauswirtschafter und zum Geprüften Schönheitspfleger (HWK, CIDESCO) abgeschlossen. Ja, auch Männer haben Ahnung von Küche und Kosmetik!

Seit 2003 arbeite ich fast ausschließlich zuhause bzw. von zuhause aus. Nach angestellten und selbständigen Tätigkeiten seit Anfang der 1990er Jahre u.a. als Führungskraft in verschiedenen Branchen, auch als Verleger und Publikationsberater, habe ich mich seit 2011 aus dem Vollzeit-Berufsleben nach und nach zurückgezogen und zunehmend als Hausmann den Haushalt meiner Frau und mir „übernommen“.

Ich unterrichte „nebenberuflich“ seit vielen Jahren Klassische Gitarre, spiele ein paar Instrumente wie z.B. Mountain Dulcimer und „Steirische“, sehr rudimentär Zither, Akkorden und Chalemeau,  und arbeite in sehr reduziertem Umfang als selbständiger Immobilienmakler soviel es mir Spaß macht und soviel es mir Haushalt, Terminkalender, Blog-Schreiben und Gesundheit zulassen.

Ende der 1990er Jahre habe ich mehrere Jahre als freier Autor für diverse Beauty-Fachzeitschriften Beiträge erstellt, an diversen Buchveröffentlichungen mitgewirkt und eigene Bücher als Autor veröffentlicht.

Einen eigenen Haushalt führe ich seit meinem 16. Lebensjahr. Kochen habe ich schon als Jugendlicher begonnen. Meine Mutter – eine wunderbare Köchin – hat mir hier sicherlich ein paar Koch- und Küchen-Gene mitgegeben. Als Hausfrau insgesamt ist sie aber deutlich besser als ich 😉 Nur kochen kann ich vielleicht besser 😉

Kochen auf professionellen Niveau gehört schon viele Jahre zu meinen Hobbies. 

Nachdem meine Frau berufs-und arbeitswegebedingt täglich bis zu 12 Stunden außer Haus ist, ist es für mich als zuhause arbeitenden Teil der Familie und vor dem Hintergrund meiner hauswirtschaftlichen Ausbildung und da mir Hausarbeiten immer schon leicht fallen und Kochen (und essen!) sogar leidenschaftlich gerne betrieben werden, selbstverständlich, die üblichen „Hausfrauenaufgaben“ als Hausmann zu übernehmen.

Vom Einkaufen bis zum Kochen, vom Staubsaugen über Fenster putzen bis zum Bügeln (meiner eigenen Wäsche), Balkonbepflanzung und Brot backen, Wäsche waschen und trocknen, Kuchen backen (darf meine Frau auch manchmal) wischen, putzen und Geschirr abwaschen mithilfe der Spülmaschine … alles was man Hausfrauen unterstellt, so „nebenbei“ noch zu machen: Für mich als „Hausmann“ ist es hauptberuflich ausfüllend. Zeit für meine Hobbies Musik machen und lesen und für meine „beruflichen“ Aktivitäten bleibt bei guter Organisation immer noch.

Nein, ich habe kein Problem mit meinem Selbstbewusstsein als Hausmann, ich habe kein Problem damit, dass meine Frau besser verdient und ich habe auch keine Probleme mit „Karriere“ (hatte ich schon), Freunden, Familie und damit, dazu zu stehen, dass ich dafür, dass meine Frau und ich an Freizeit gewinnen „Frauenarbeiten im Haushalt“ übernehme. Ich bin deshalb auch nicht impotent, zuhause gelangweilt und auf Jogginghose, Putzklamotte, Chips und Fernseher reduziert. Mein Tag hat genau so viele Stunden wie der meiner Frau, ich arbeite als Hausmann mit „Nebenwerwerb“ sicher mehr Stunden als mancher Angestellte und Manager. Eigentlich hab ich es schön, denn ich kann mir meine Arbeit einteilen und bei guter Planung wochentags ein Eis in der Sonne und Freizeit mit meiner Frau am Abend im Biergarten geniesen, statt als „typischer Mann im Job“ meiner Frau am Abend bei der Hausarbeit zuzusehen 😉

Warum ich einen Blog für „Hausmänner“ begonnen habe, erzähle ich euch in der Rubrik „Über den Blog man at home„.
 Dein/ Euer

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„man at home“ 

Robert

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